Lokales
12.08.2017 16:01
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 Fein säuberlich waren die 2,5 Tonnen schweren Betonquader an der Hellerbrücken-Baustelle zu Stützmauern aufgetürmt worden. In wenigen Stunden machte dort das Hochwasser die Arbeit von zwei Wochen zunichte. Foto: rai

Fein säuberlich waren die 2,5 Tonnen schweren Betonquader an der Hellerbrücken-Baustelle zu Stützmauern aufgetürmt worden. In wenigen Stunden machte dort das Hochwasser die Arbeit von zwei Wochen zunichte. Foto: rai

Massive Schäden an der Hellerbrücken-Baustelle

Wasser verwüstete Baustelle

damo Nach geschätzten 60 Stunden ohne nennenswerte Regenpausen war die Heller auf beachtliche Dimensionen angeschwollen. Und die braunen Fluten haben auch Äste und Baumstämme mitgerissen, was in der Nacht zum Samstag an der Baustelle fatale Folgen hatte: Die Stämme warfen die vorgesehen Wasserhaltung über den Haufen und brachten in der Folge zwei Stützwände zum Einsturz. Jörg Fries, Geschäftsführer der Firma Wengenroth, schätzt den Schaden auf 20 000 bis 30 000 Euro, betont aber, dass das nur eine vorläufige Schätzung sei: „Wir wissen noch gar nicht, wie es aussieht, wenn der Wasserspiegel wieder gefallen ist.“

Das Bild, das die Fluten hinterlassen haben, erinnert an das unaufgeräumte Kinderzimmer eines jungen Riesen: Mächtige Lego-Steine aus Beton liegen kreuz und quer verstreut.

Diese Betonquader waren in den vergangenen 14 Tagen fein säuberlich zu Stützwänden aufgetürmt worden, um der schweren Maschine, mit der die Bohrpfähle gesetzt werden, einen soliden Stand zu verschaffen. Um das Wasser von den Behelfsmauern fernzuhalten, war das Bachbett mit großen Blechen ausgelegt worden – eigentlich hätte die Heller unter diesen Blechen durchfließen sollen. In der Nacht zum Samstag aber haben sich am oberen Ende der Bleche Baumstämme verkeilt und so einen Damm vor dem Zulauf gebildet. Ergo strömten die Wassermassen über die Stahlplatten und unterspülten die Stützmauern. Ergebnis: Viele der je 2,5 Tonnen schweren Quader stürzten ins Bachbett. Damit hat das Wasser in einer Nacht die Arbeit von zwei Wochen zunichte gemacht.

Deutlich mehr Glück hatten am Wochenende die Beteiligten an einer anderen Bachbaustelle: In Daaden hatten sich ebenfalls Äste vor die Rohre gesetzt, die das Wasser von der Fontenay-le-Fleury-Platz-Baustelle fernhalten sollen. Dort war der Wasserstand in der Nacht zum Samstag schon bedenklich angestiegen, teilt die Betzdorfer Polizei mit. Zum Glück aber rückte die Feuerwehr rechtzeitig an, sodass der Marktplatz nicht unter Wasser gesetzt wurde. Stadtbürgermeister Walter Strunk wusste das zu würdigen: „Wir sind dank dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr mit einem blauen Auge davongekommen.“

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