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18.05.2017 08:38
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 Am Campus an der Adolf-Reichwein-Straße wird künftig das technisch-naturwissenschaftliche Herz der Universität schlagen. Die anderen Fakultäten ziehen in die Innenstadt. Foto: ihm

Am Campus an der Adolf-Reichwein-Straße wird künftig das technisch-naturwissenschaftliche Herz der Universität schlagen. Die anderen Fakultäten ziehen in die Innenstadt. Foto: ihm

Land billigt Umzug

Uni kommt definitiv in die Stadt

ihm - Erwartet worden war es schon lang, aber jetzt ist es bestätigt: Das Land NRW hat sein Plazet zum Umzug großer Teile der Hochschule in die Stadt gegeben. Am 2. Mai war Kanzler Ulf Richter nach Düsseldorf gereist, um vor Vertretern des Wissenschafts- und des Finanzministeriums sowie des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW das Siegener Konzept zu erläutern. Das Ergebnis war nach seinen Angaben eindeutig: Das Land akzeptiert, dass der Umzug mit einem Investorenmodell wirtschaftlich zu realisieren ist.

Keine Angst vor Verhandlung mit neuen Akteuren

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb habe seine Bereitschaft erklärt, die Gebäude Hölderlinstraße und Paul-Bonatz-Straße aufzugeben. Am Campus Adolf Reichwein wird die naturwissenschaftlich-technische Fakultät konzentriert. Die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät ist bereits am Unteren Schloss untergebracht. Die philosophische und die Fakultät Bildung, Architektur, Künste sollen in die City folgen. „Wir haben vom Land eine Hausaufgabe aufgegeben bekommen“, sagte Ulf Richter der SZ. Konkret: Er muss ein Finanzkonzept entwickeln, das die Veränderungen in ihren Auswirkungen auf den Landeshaushalt darstellt. Am 26. Juni will man sich wieder in Düsseldorf treffen, um dieses Konzept zu besprechen. „Dabei geht es aber nicht mehr um das Ob, sondern nur noch um das Wie des Umzugs.“ Dass man am 26. Juni vermutlich mit anderen Akteuren am Verhandlungstisch sitzen wird, ist für die Uni-Verantwortlichen kein Grund, nervös zu werden. Das hatte Rektor Holger Burckhart am Dienstag zu verstehen gegeben.

Privater Investor wird an die Uni vermieten

Fest steht schon, dass der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes zwar auf dem Haardter Berg (um-)baut, aber mit den Gebäuden in der City nichts zu tun haben wird. Hier wird ein Investorenmodell realisiert. Zehn potenzielle Investoren habe man angeschrieben, acht hätten Interesse bekundet. Wer schließlich den Zuschlag bekommt, wird die Gebäude nach den Vorgaben der „funktionalen Leistungsbeschreibung“ vonseiten der Hochschule errichten und dann an die Uni vermieten. Nur über die Miete wirkt sich der Neustart in der City also auf den Landeshaushalt aus.

Noch keine Einigung in Sachen SZ-Immobilien

Es ist kein Geheimnis, dass die Hochschule gern auf den Grundstücken planen würde, auf denen derzeit die Siegener Zeitung zu Hause ist. Ob es zu einer Einigung über die Liegenschaften rund um Obergraben und Häutebachweg kommen wird, steht jedoch noch nicht fest. Der Kanzler machte allerdings deutlich, dass er „immer in Alternativen gedacht und geplant“ habe. Er stehe mit verschiedenen Eigentümern in der Innenstadt im Gespräch. Wenn Plan A nicht greife, werde man eben Plan B umsetzen.

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