Kultur
14.08.2017 15:45
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 Der Kölner Amerikaner Jancee und sein Pornick Casino erfüllten den Vortex Surfer Musikclub am Samstag mit einer Mischung aus Surf, Rockabilly, Country und 60´s Garage Punk mit einem Schuss russischer Folklore. Foto: chn

Der Kölner Amerikaner Jancee und sein Pornick Casino erfüllten den Vortex Surfer Musikclub am Samstag mit einer Mischung aus Surf, Rockabilly, Country und 60´s Garage Punk mit einem Schuss russischer Folklore. Foto: chn

The Jancee Pornick Casino im Vortex

Supergroße Spielfreude

chn - Ein Amerikaner, ein Türke und ein Russe kommen in eine Bar. So könnte ein politisch unkorrekter Witz anfangen. Aber genau so war es am Samstag im Vortex Surfer Musikclub. Jancee, Ulas und Slava erfreuten erneut mit ihrem Jancee Pornick Casino das Weidenauer Publikum.

Ossi Guitar sorgte für ausgelassene Stimmung

Den Abend eröffnete zunächst die „One Män Pank Bänd“ Ossi Guitar aus Düren. Mit seinen politischen und selbstironischen Texten wie „Ich bin der bunte Hund“, aber auch rhythmusreichen Popsongs und einer Bob-Dylan-Ballade heizte er den Besuchern ein und hinterließ dem Kölner Pornick Casino eine ausgelassene Stimmung.

Bunte Musikmischung und internationales Flair

Es ist jedes Mal eine Freude, The Jancee Pornick Casino auf der Bühne zu sehen. Auch nach 15 Jahren, über 3000 europaweiten Konzerten und sieben eingespielten Alben legen sie mit ihrer energiegeladenen Mischung aus Surf, Rockabilly, Country und 60´s Garage Punk eine so große Spielfreude an den Tag, dass kein Fuß im Publikum stillstehen konnte. Während Ulas trotz leichter Verletzung am linken Arm trommelte wie ein Uhrwerk, unternahm Jancee wie gewohnt mehrere Ausflüge in die Menge. Er hängte unvermittelt einer Besucherin seine Gitarre um, während er diese unbeirrt weiterspielte, um kurz darauf wieder zurück auf die Bühne zu stürmen. Neben ihren eigenen Hits wie „Hui Sabachi“ und „Driving Boogie“ führte ihr Bühnenprogramm über Evergreens wie „The Unknown Stuntman“, den Iron-Maiden-Klassiker „Number Of The Beast“, Russisches wie den „Säbeltanz“ und „Kalinka“, um gegen Ende im Cover von Motörheads „Ace Of Spades“ zu gipfeln, welches nicht nur durch die eindrucksvoll sonore Stimme und die riesige Bassbalalaika von Slava, sondern auch durch vokale Unterstützung von Ossi die gute Laune im Publikum zum Höhepunkt kommen ließ. Alles in allem ist dem Veranstalter wieder einmal gelungen, einen tollen Abend mit einer bunten Musikmischung und internationalem Flair auf die Beine bzw. Bühne zu stellen.

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