Lokales
12.10.2017 08:27
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Auch die Fißmer-Anlage unter dem Krönchen soll im Rahmen des Stadtumbaus erneuert werden. Foto: Archiv
Auch die Fißmer-Anlage unter dem Krönchen soll im Rahmen des Stadtumbaus erneuert werden. Foto: Archiv

Schlosspark und Siegberghang

Stadtumbau geht in neue Runde

ch - Es geht weiter: Das große und auf mindestens fünf Jahre angelegte Projekt „Rund um den Siegberg” kann umgesetzt werden. Der Haupt- und Finanzausschuss der Krönchenstadt gab am Mittwochabend wie erwartet und ohne große Diskussion grünes Licht. Einstimmig fasste er den Durchführungsbeschluss, die Ideen des Berliner Büros Atelier Loidl umzusetzen. Danach werden – wie mehrfach berichtet – unter anderem der Park des Oberen Schlosses saniert und um neue Flächen bzw. um einen Spielplatz erweitert, die Alfred-Fißmer-Anlage neu gestaltet und der Siegberghang erschlossen. Kostenpunkt: geschätzte 4,7 Mill. Euro. Der Ausgaberahmen ist dabei fest abgesteckt. Die Stadtgestaltungs-Maßnahmen dürfen am Ende höchstens 4,8 Mill. Euro kosten. Die Baukosten, für sich betrachtet, betragen laut Rathaus 3,7 Mill. Euro, die Honorarkosten, etwa für das Berliner Büro, 800.000 Euro. 70 Prozent der Kosten werden gefördert, den Rest muss die Stadt selbst stemmen.

Neuer, bezahlter Beirat soll gegründet werden

Und noch eine Entscheidung in Sachen Stadtgestaltung ist auf dem Weg. Der Hauptausschuss votierte am Mittwoch einstimmig für die Neuaufstellung eines städtischen Beirats zu diesem Thema. Eine klare Empfehlung für den Stadtrat, der Mitte November endgültig beraten und beschließen muss. Das neue Gremium soll den seit 1995 bestehenden Beirat ablösen. Künftig soll er aus drei Architekten, einem Stadtplaner und einem Landschaftsarchitekten bestehen. Ein Mitglied muss von der Universität Siegen kommen, die anderen vier Mitglieder sollen ihren Wohn- und Arbeitssitz nicht in Siegen haben. Der Beirat soll nur noch maximal viermal pro Jahr tagen, und die Mitglieder werden bezahlt. Das Honorar richtet sich nach der von der Architektenkammer vorgesehenen Vergütung für Preisrichtertätigkeiten. Das Jahresbudget für die Stadt liegt danach bei 15.000 Euro, also 750 Euro pro Person und Beratungstermin.

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