Kultur
07.05.2017 16:53
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 Martin Ergenzinger, Robert Wolf und Kilian Mohns (v. l.) von der Band Deine Ludder präsentierten bei der „New Hope Rocknight“ Luther-Texte im Rockgewand. Foto: mmü

Martin Ergenzinger, Robert Wolf und Kilian Mohns (v. l.) von der Band Deine Ludder präsentierten bei der „New Hope Rocknight“ Luther-Texte im Rockgewand. Foto: mmü

Laut und mit Botschaft

Rocknacht der Hoffnung im Vortex

mmü  - Vergangenes Jahr in der Jugendbildungsstätte in Wilgersdorf, dieses Jahr im Vortex in Weidenau. Wie immer laut und dabei richtig gut, rhythmisch besonders und mit hochkarätigen Youngster-Bands besetzt. Kurz: Die „New Hope Rocknight“ hat auch dieses Jahr wieder eine Nacht mit angesagter Musik beschert. Das Musik-Event, welches im letzten Jahr von Jugendreferent Thomas Gockele und Team ins Leben gerufen wurde und vom Stil her an die ehemaligen „Jesus Rocknights“ in der Umgebung erinnert, lockte Jugendliche aus dem ganzen Siegerland in den Weidenauer Kultclub.

Deine Ludder eröffneten

Gute vier Stunden gab es dann richtig gute und vor allem handgemachte Musik aus unterschiedlichsten Genres, die vier verschiedene Bands zu bieten hatten. Veranstaltet wurde das Event von der Evangelischen Jugend im Kirchenkreises Siegen (Juenger) und der Ev.-ref. Kirchengemeinde Rödgen-Wilnsdorf. Den Anfang machten die Jungs von Deine Ludder, die das Wortspiel in ihrem Bandnamen durchaus ernst nehmen und sich einer ganz besonderen Aufgabe verschrieben haben. Lieder und Texte von Martin Luther vertonen die fünf Jungs aus Stuttgart ganz neu, legen rockige Beats und harte Gitarrenriffs über die altbekannten Textmelodien und schaffen damit einen unverwechselbaren Sound. Dafür gab es von den Zuhörerinnen und Zuhörern eine Menge Applaus und große Wertschätzung für die getreue Bewahrung der lutherischen Textzeilen.

Fliegende Haare und Moshpit

Die Anschlussband Proximity aus der hiesigen Region konnte an diese Vorlage wunderbar anknüpfen und bewies eine Menge Gesangstalent und Rhythmusgefühl. Mit gecoverten, aber auch eigenen Songs brachten die jungen Musiker die Stimmung schnell zum ersten großen Höhepunkt des Abends und wurden von ihren Fans mit großem Beifall belohnt. Was dann folgte, war für nichts für empfindliche Ohren, denn Burning Nations aus Freiburg präsentierte feinsten Metal, rhythmisch und laut, handwerklich gut und mit großem Talent – fliegende Haare und Moshpit im vorderen Bühnenbereich inklusive. Nicht nur die Anhänger der Band kamen auf ihre Kosten, sondern auch die Nicht-Metal-Fans zeigten sich sichtlich beeindruckt von der einstündigen Power-Leistung der Jungs, die sich die Ehre Gottes mit ihrer Musik zur Aufgabe gemacht haben.

Laut, rhythmisch und mit Botschaft

We Want A King als letzte Band des Abends bescherte im Anschluss einen weiteren Höhepunkt und ließ sich samt Mikrophon auf den Händen des Publikums tragen. Gewohnt gut, die Jungs können was, vor allem gute Musik machen. Mit einem ganz eigenen Mix und Stil lieferten sie den besten Schluss des Abends, den man sich vorstellen konnte und machten gleichzeitig Lust auf die nächste „New Hope Rocknight“ – laut, rhythmisch und mit Botschaft.

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