Kultur
29.08.2017 18:10
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 Der Intendant der Philharmonie Südwestfalen, Michael Nassauer, Sophia Oerter und Joshua Kühn vom Märkischen Jugendorchester und Inge Kohlgrüber vom Märkischen Kreis präsentierten gestern das Programm ihres gemeinsamen Konzertes. Foto: ach

Der Intendant der Philharmonie Südwestfalen, Michael Nassauer, Sophia Oerter und Joshua Kühn vom Märkischen Jugendorchester und Inge Kohlgrüber vom Märkischen Kreis präsentierten gestern das Programm ihres gemeinsamen Konzertes. Foto: ach

Konzert-Premiere

Profis und Jugend gemeinsam

ach - Elfeinhalb Monate hat die letzte Spielzeit der Philharmonie Südwestfalen gedauert, da hatten sich die Musiker eine kleine Sommer-Auszeit verdient. Nun melden sie sich mit großen Neuigkeiten aus der Pause zurück: Bei einem Pressegespräch in der Schützenhalle in Hilchenbach stellten gestern Vertreter der Philharmonie Südwestfalen und des Märkischen Jugendsinfonieorchesters, die durch eine Patenschaft miteinander verbunden sind, ihr bevorstehendes Gemeinschaftsprojekt vor. Am Sonntag, 10. September, werden beide Orchester gemeinsam um 17 Uhr im Leonhard-Gläser-Saal der Siegerlandhalle auftreten – eine kleine Premiere, auf die die Musiker jetzt schon seit fast einem Jahr hinarbeiten. Die „tutti-pro“-Orchesterpatenschaft, die die beiden Orchester verbindet, ist eine Initiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, berufliche und Jugendorchester zusammenzubringen. Die Patenschaft zwischen der Philharmonie Südwestfalen und dem Märkischen Jugendorchester besteht seit 2014, und Zusammenarbeiten hat es in diesem Sinne natürlich auch schon gegeben. Aber ein gemeinsames Konzert eben noch nicht …

Die jungen Musiker haben sich an Prokofjew abgearbeitet

Das Gesamtorchester wird sich zur Hälfte aus Musikern der Philharmonie Südwestfalen, die das Grundorchester bilden, und Musikern des Märkischen Jugendsinfonieorchesters zusammensetzen. Gut 100 Musiker werden damit am Ende auf der Bühne sitzen. Zusammen geprobt haben sie bisher noch nicht. Das Jugendsinfonieorchester ist aber gerade erst von einer „Arbeitswoche“ zurückgekehrt, die vom 16. bis 28. August in Elbe-Elster, dem Partnerkreis des Märkischen Kreises, stattfand. Erst während dieser Woche fällte Chefdirigent Thomas Grote auch die finale Entscheidung, wer alles bei dem Konzert am 10. September mitspielen wird. Die jungen Musiker haben sich in Elbe-Elster intensiv auf das Konzert vorbereitet, wie Konzertmeisterin Sophia Oerter berichtete: „Wir haben jeden Tag geprobt, zum Teil bis zu acht Stunden. ,Romeo und Julia‘ war dabei eine echte Herausforderung, aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen.“ Prokofjews „Romeo-und-Julia“-Suite ist dabei nur eine Hälfte des Programms, außerdem wird bei dem Gemeinschaftskonzert auch Mendelssohns Sinfonie Nr. 5, die „Reformationssinfonie“, dargeboten werden.

Zusammenarbeit auch mit der Fritz-Busch-Musikschule Siegen

Die Philharmonie Südwestfalen, die in diesem Jahr ihren 60. Geburtstag feiert, betrachtet diese Partnerschaft als weiteren wichtigen Baustein ihres Engagements für den musikalischen Nachwuchs. Schon seit 2009 gibt sie regelmäßig gemeinsame Konzerte mit der Fritz-Busch-Musikschule der Stadt Siegen. „Wir würden uns freuen, wenn auch aus der Zusammenarbeit mit dem Märkischen Jugendsinfonieorchester regelmäßige gemeinsame Konzerte entstehen würden – dann könnte man immer abwechselnd in geraden Jahren mit der Musikschule etwas auf die Beine stellen und in den ungeraden Jahren mit dem Märkischen Jugendsinfonieorchester“, sagte Intendant Michael Nassauer.

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