Kultur
14.04.2017 18:50
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 Viele Freunde, Nachbarn und Kinder aus dem Kindergarten „Schlingeltreff“ in Hilchenbach waren zur Begrüßung der Familie Althaus gekommen, die am Donnerstag in ihr umgebautes Haus in Allenbach zurückkehrte. Foto: soph

Viele Freunde, Nachbarn und Kinder aus dem Kindergarten „Schlingeltreff“ in Hilchenbach waren zur Begrüßung der Familie Althaus gekommen, die am Donnerstag in ihr umgebautes Haus in Allenbach zurückkehrte. Foto: soph

Familie und Freunde halfen kräftig mit

Peter Althaus im Glück

soph - Peter Althaus musste von seiner Familie zu seinem Glück überredet werden: Seine Schwester Elke Althaus-Münker hatte den 48-Jährigen und Frau Anke mit Sohn Ole (5) bei dem RTL-2-Format „Zuhause im Glück“ angemeldet. „Er wollte nicht so gerne im Mittelpunkt stehen, aber wir haben ihn schließlich doch überredet bekommen“, verriet Elke Althaus-Münker am Donnerstagnachmittag im Gespräch mit der SZ. Und so rückten die Moderatoren Eva Brenner und Björn Nolte gemeinsam mit zwölf Handwerkern, einem Bauleiter und natürlich einem Kamerateam an und bauten das Haus in acht Tagen für den Bedarf von Peter Althaus um. Dessen Schicksal hatte die Redaktion der Serie berührt: Dem 48-Jährigen mussten aufgrund einer Erkrankung neun Finger und Teile seiner Beine abgenommen werden. Die vergangenen drei Monate konnte er nur mit der Hilfe von Familie und Freunden in seinem Haus leben. Das hat ab sofort ein Ende, denn wie Aufnahmeleiter Patrick Linke verriet, hat der Umbau des Hauses sehr gut funktioniert.

Freunde und Familie machten die Hauseinfahrt barrierefrei

Während die Handwerker von „Zuhause im Glück“ im Inneren des Hauses tätig waren, kümmerten sich Familie und Freunde nach Feierabend um die Hauseinfahrt. „Wir haben sie barrierefrei umgestaltet, damit er mit dem Rollstuhl ins Haus kommt“, so Elke Althaus-Münker. Die Pflastersteine habe der Fernsehsender mitgebracht, ein ortsansässiger Baustoffhändler die restlichen Materialien bereitgestellt. Ein weiterer Dank gehe an ein Kredenbacher Speditionsunternehmen, das kostenfrei die Möbel und 150 Kartons mit persönlichen Sachen der Familie während der Bauphase eingelagert hatte.

„Schlingeltreff“, Blasmusik und Motorradfahrer zur Begrüßung

Am Donnerstagnachmittag war es dann so weit: Angehörige, Freunde und Nachbarn hatten sich vor dem Haus eingefunden, um die Familie zu begrüßen. Oles Freunde aus dem Kindergarten „Schlingeltreff“ in Hilchenbach hatten ein buntes Transparent gemalt. Die Spielmannszüge und Blasorchester des TuS Hilchenbach und TuS Müsen, des TV Littfeld und TV Gosenbach sowie der Musikverein Müsen und das Stadtorchester Hilchenbach hatten sich spontan zu einem über 60 Mitglieder starken Orchester zusammengeschlossen. Das erklärte Stefan Aderhold vom TuS Hilchenbach, in dem Anke Althaus Mitglied ist. Eskortiert wurde die Familie in der weißen Limousine von Mitgliedern des MSC Eckmannshausen mit ihrem 1. Vorsitzenden Dieter Zöller. Auf diese Idee waren die Macher von „Zuhause im Glück“ gekommen, weil Peter Althaus vor seiner Erkrankung selbst Motorradfahrer gewesen ist. Die 213. Folge von „Zuhause im Glück“ wird in der neuen Staffel im Herbst auf RTL 2 zu sehen sein.

 Der fünfjährige Ole drückte sich ganz fest an seine Mutter, als die Familie um Vater Peter Althaus (vorne) zurück zu ihrem Haus in Allenbach gebracht wurde. Foto: soph

Der fünfjährige Ole drückte sich ganz fest an seine Mutter, als die Familie um Vater Peter Althaus (vorne) zurück zu ihrem Haus in Allenbach gebracht wurde. Foto: soph

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