Kultur
27.08.2017 19:10
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 Der Abend mit Haste Töne und Band auf dem Kirchplatz in Bruche bescherte dem Publikum in Bruche sowohl ein musikalisches als auch ein echtes Feuerwerk. Foto: gum

Der Abend mit Haste Töne und Band auf dem Kirchplatz in Bruche bescherte dem Publikum in Bruche sowohl ein musikalisches als auch ein echtes Feuerwerk. Foto: gum

Zum Gotteslob und zur Freude der Zuhörer

Musik-Feuerwerk von Haste Töne

gum - Samstagabend in Betzdorf-Bruche auf dem Vorplatz der Kirche Maria Königin: Die vielen hundert Fans der Chorformation Haste Töne warteten auf einen ganz besonderen Abend, auf die Vorstellung der neuen CD „LifeLine“. „LifeLine“ ist die Chorgeschichte von Haste Töne, eine Auswahl von Liedern, die dem Chor ganz besonders ans Herz gewachsen sind (wir berichteten). Dabei kamen nicht nur die neun Songs der CD – eine Liveaufnahme vom Konzert in der Stadthalle in Betzdorf im vergangenen Jahr –, sondern auch viele bekannte Titel aus dem reichhaltigen Repertoire zu Gehör. Es dauerte nicht lange, und die ersten Fan-Reihen sangen bereits mit. Noch nicht so enthusiastisch, aber absolut textsicher. Die Bühne war in rote oder blaue Nebelschwaden getaucht, Kirche und der Platz wunderschön illuminiert. Leidenschaftlich und aus tiefster Seele gesungen, ging es um Gotteslob und die Botschaft des Glaubens, um Hoffnung und Mut. Jede Menge Leben und jede Menge Freude am Singen transportieren die Sänger. Temperamentvoll und professionell spielte die Band, und fröhlich, mal kräftig, mal ganz leise, sang der Chor. Chorleiter Markus Neuroth lief bis zum fulminanten Schluss-Song zu Höchstform auf. Er beschwor seinen Chor mit Armen und Beinen und mit Gesten und Mimik.

Viele Chormitglieder sind auch Solisten

„Ich lasse mich fallen“ erklang kräftig und stimmgewaltig, unterstützt von Solisten aus den eigenen Reihen und als Beweis für das hohe musikalische Niveau des Chores. Die Herausforderung dieser Doppelrolle gelang den vielen Solisten das ganze Konzert hindurch bestens. Ob „Bridge Over Troubled Water“, „Every Praise“, „Hosanna“, „This Is The Lord‘s Doing“, um nur einige der Songs zu nennen, die Zuhörer waren begeistert. Im Mittelteil des Konzertes hatten die Soulteens ihren großen Auftritt. Die junge Formation besteht seit 2011, heute allerdings, bis auf Sängerin Luisa, in komplett anderer Besetzung. Viele der damaligen Mitglieder singen mittlerweile bei Haste Töne. Unter der Leitung von Jessica Diehl und Judith Greipel zeigte der musikalische Nachwuchs mit Gospel, Popliedern und Worship, wie er bereits in die Fußstapfen der Großen tritt. Das Publikum bedankte sich mit anhaltendem Applaus und Zugabe-Rufen, die von den Soulteens strahlend gewährt wurden.

Bei Mark Forsters „Chöre“ sangen alle mit

Haste Töne ließ mit Mark Forsters „Chöre“ die Fangemeinschaft auf dem Kirchplatz zu einem riesengroßen Chor verschmelzen. Das war schon Gänsehaut pur: das „oh-oh-oh“ als Begleitung aus über 1000 Kehlen. Zum Finale erklang mit „Hinterm Horizont“ ein Hit, den natürlich alle auf dem Platz kannten. Dementsprechend euphorisch war die Reaktion darauf, es wurde getanzt, gesungen und geklatscht. Die Sänger feierten sich selber, ließen die Fans singen und genossen es. Vor ihnen stand junges bis sogar sehr junges Publikum, Kinder mit ihren Eltern, die begeistert mitwippten, die Handys hoch in die Luft hielten, um den Auftritt des Chores mit nach Hause zu nehmen. Das Publikum dankte dem Chor mit lang anhaltendem Applaus und ließ die Sängerinnen und Sänger samt Band nicht ohne Zugaben von der Bühne. Zusätzlich zum dreistündigen emotionalen musikalischen Feuerwerk wurde zum Ende des Konzerts der Abend mit einem großartigen Abschluss, einem Feuerwerk vom Kirchturm aus, abgerundet.

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