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14.03.2017 13:22
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 Stellten das Ergebnis der Umfrage vor (v. l.): Stephan Jäger, Klaus Gräbener und Ann Katrin Hentschel. Foto: win

Stellten das Ergebnis der Umfrage vor (v. l.): Stephan Jäger, Klaus Gräbener und Ann Katrin Hentschel. Foto: win

70 Prozent für Rathaus-Abbruch

IHK: Mehrheit will den Neubau

win - Wie Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener mitteilte, haben 70 Prozent der antwortenden Teilnehmer für einen Abbruch und Neubau des Rathauses gestimmt.

Angeschrieben worden waren 1300 IHK-Mitglieder, und zwar Händler, Gasttronomen und Dienstleister aus dem gesamten Stadtgebiet. Gemeinsam mit Ann Katrin Hentschel und Stephan Jäger hat Klaus Gräbener weit mehr als eine überwiegende Zustimmung zum bloßen Ratsbeschluss gezogen. Denn eine äußerst hohe Zahl an Rückmeldern habe die Gelegenheit genutzt, nicht nur Kreuze zu setzen, sondern auch Anmerkungen niedergeschrieben. „Offenbar sieht die überwiegende Mehrzahl der Unternehmen insbesondere dann die Chance einer kompletten städtebaulichen Runderneuerung, wenn das bestehende Rathaus weicht. Allerdings ist auch nicht zu verkennen, dass eine starke Minderheit mit aus ihrer Sicht guten Argumenten für den Erhalt eintritt“, so Gräbener.

Bei den meisten befragten Unternehmern herrsche offensichtlich die Hoffnung, dass ein Stadtumbau die Entwicklung ähnlich wie bei „Siegen zu neuen Ufern“ vorantreibe.

60 Prozent der Befragten hätten angegeben, dass durch Abbruch und Neubau das Bahnhofsviertel attraktiver werde, was die gesamte Innenstadt aufwerte. Erstaunlich: Die von Verwaltung und Ratsmehrheit als Hauptargument für den Abbruch angeführte Notwendigkeit einer besseren Verbindungsmöglichkeit zwischen Bahnhofsareal und Oberstadt wird von nicht einmal der Hälfte der Beantworter geteilt. Aber drei Viertel finden, dass die Frage „Neubau oder Sanierung“ relevant für die Entwicklung der Stadt ist. Ein Drittel findet, dass dies auch auf den eigenen Betrieb auswirkt.

39 Prozent haben geäußert, dass das bestehende Rathaus eher nicht zu einem modernen Stadtbild passe. „Nach den Umfrageergebnissen habe ich erhebliche Zweifel, ob aus Sicht der Unternehmen ein großer Wurf bei Beibehaltung des bestehenden Rathauses gelingen wird“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Gräbener. Allerdings sei auffallend, dass selbst die energischsten Neubau-Befürworter betonten, dies nicht zu jedem Preis zu akzeptieren. Der Kostenaspekt spiele aus Sicht der Unternehmen eine ganz wesentliche Rolle; ebenfalls werde größere Transparenz gewünscht. Wiederholt sei ein „schlankes Rathaus“ gewünscht worden, mehrfach angeführt: der Vorschlag einer engeren Kooperation mit Wenden und Drolshagen.

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