Sport
01.08.2017 21:00
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Ein Foto mit Symbolcharakter: Lara Hoffmann muss für ihre Aufstellung für die deutsche 4x400-m-Staffel bei der Weltmeisterschaft in London alles geben. Foto: birke
Ein Foto mit Symbolcharakter: Lara Hoffmann muss für ihre Aufstellung für die deutsche 4x400-m-Staffel bei der Weltmeisterschaft in London alles geben. Foto: birke

Leichtathletik-WM in London

Hoffmann kämpft um ihren Platz

cs - Mit 71 Athleten fährt der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft in London, die an diesem Freitag beginnen und bis zum 13. August andauern. Als einzige heimische Sportlerin wurde indes Lara Hoffmann nominiert – die gebürtige Vormwalderin, die für das LT DSHS Köln startet, reist als Teil der deutschen 4x400-m-Staffel nach Großbritannien. Traditionell stehen die Wettbewerbe der Staffeln ganz am Ende der Wettkämpfe an. „Deswegen reisen wir erst am 9. August nach London“, berichtete Hoffmann gestern im SZ-Telefonat. Schließlich stehen die Vorläufe der Staffeln erst am 12. August auf dem Programm.

Sechs Läuferinnen für vier Plätze

In welcher Konstellation die deutschen Frauen ins Rennen gehen, ist indes noch offen. Sechs Läuferinnen sind für die 4x400-m-Staffel nominiert. Ruth-Sophia Spelmeyer (VfL Oldenburg), Laura Müller (LC Rehlingen) und Nadine Gonska (MTG Mannheim) rangieren in der DLV-Bestenliste ganz vorne und dürften entsprechend fest gesetzt sein. So fällt die Entscheidung um den vierten und letzten Staffel-Startplatz zwischen Hannah Mergenthaler (MTG Mannheim), Svea Köhrbrück (SCC Berlin) – und eben Lara Hoffmann.

„Für mich geht es darum, aufgestellt zu werden“

„Für mich geht es erst einmal darum, aufgestellt zu werden. Denn zwischen uns Läuferinnen geht es in der Staffel sehr eng zu“, meint denn auch die 26-Jährige und erinnert daran, dass sich bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt Svea Köhrbrück vor sie schob und hinter Ruth Sophia Spelmeyer Silber holte. Hoffmann kämpfte zuletzt beim Trainingslager in Kienbaum zudem mit muskulären Problemen. „Deswegen konnte ich mich nicht optimal präsentieren und nicht richtig frei laufen“, bedauerte die heimische Sportlerin, gab sich aber gleich wieder kämpferisch: „Für mich geht es in den kommenden anderthalb Wochen darum, meinen Zustand mit gezielter Physiotherapie zu verbessern und mich in Topform einsatzfähig zu melden.“

Bundestrainer Tobias Kofferschläger entscheidet

Die finale Entscheidung fällt schließlich Bundestrainer Tobias Kofferschläger, der dabei freilich auch auf äußere Einflüsse achten muss. So gehen Laura Müller (200 m) und Ruth Sophia Spelmeyer (400 m) neben der Staffel auch als Einzelstarterinnen ins Rennen, der Verlauf dieser Wettkämpfe kann dabei durchaus auch Einfluss auf die Aufstellung der Staffel haben. 

Das Finale ist das klare Ziel

In welcher Konstellation auch immer die deutsche 4x400-m-Staffel antreten wird: Der Einzug in den Finalkampf am Abend des 13. August ist das klare Ziel der Frauen. „Auf jeden Fall. Gerade nachdem wir den Endlauf in Rio so knapp verpasst haben, wollen wir in London ganz klar noch einmal ein großes Finale bestreiten“, stellt denn auch Lara Hoffmann unmissverständlich klar. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeireo verpasste Hoffmann im vergangenen Sommer mit ihren Teamkolleginnen Laura Müller, Friederike Möhlenkamp und Ruth Sophia Spelmeyer den Endlauf denkbar knapp. Dieses Mal soll es also wieder mit der Final-Teilnahme klappen – und Lara Hoffmann möchte ihren Platz in der Staffel finden.

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