Sport
03.08.2017 14:25
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Ein Ex-Handballprofi in der Rolle des Lehrers: Dragos Oprea (links) bewies beim dreitägigen Handball-Camp des TuS Ferndorf auch ein hohes Maß an Sozialkompetenz. Foto: Christian Schwermer
Ein Ex-Handballprofi in der Rolle des Lehrers: Dragos Oprea (links) bewies beim dreitägigen Handball-Camp des TuS Ferndorf auch ein hohes Maß an Sozialkompetenz. Foto: Christian Schwermer

Dreitägige Veranstaltung in der Stählerwiese

Handball-Camp begeisterte

cs - Normalerweise geht es in den Sporthallen der Region in den Sommerferien eher ruhiger zu – in der Kreuztaler Stählerwiese herrschte allerdings die vergangenen drei Tage ein buntes Treiben. 17 Jungen und zwei Mädchen im Alter von acht bis 14 Jahren nahmen am ersten Handball-Camp des TuS Ferndorf teil. Die Kinder-Handball-Akademie stiftete den Kids Hosen und Shirts, während sich die Sponsoren von Volksbank und der Provinzial-Versicherung Klaus Hirsch um Verpflegung und Spielbälle kümmerten. „Wir möchten den Kindern in den Ferien etwas bieten und die Kids weg vom Fernseher holen“, berichtete Florian Greißner im SZ-Gespräch. Der Jugendkoordinator des Vereins zog ein rundum positives Fazit der dreitägigen Veranstaltung – und kündigte für das kommende Jahr gleich einmal eine Neuauflage an. 

Dragos Oprea kommt 2018 erneut nach Kreuztal

Das Camp im Jahr 2018 wird indes erneut kein geringerer als Dragos Oprea leiten. Der ehemalige Bundesliga- und Nationalspieler, der sich im Februar 2016 bekanntlich für ein halbes Jahr dem damaligen Zweitligisten TuS Ferndorf anschloss, ist zum 1. März diesen Jahres bei der Deutschen Kinder Sport Akademie eingestiegen. „Die Kontakte nach Ferndorf und zum TuS sind nie abgerissen“, berichtete der heute in Göppingen lebende Ex-Profi. „Hier kann ich meine Erfahrungen aus 20 Jahren Profikarriere an die Kinder und Jugendlichen weitergeben.“ 

Ex-Profi Oprea überzeugt auch mit hoher Sozialkompetenz

Dass Oprea neben seiner unbestrittenen sportlichen Qualität auch eine gehörige Portion an Sozialkompetenz und didaktischem Wissen mitbringt stellte der 35-Jährige in den vergangenen drei Tagen jedenfalls eindrucksvoll unter Beweis. Angesichts der bunt gemischten Truppe – vom Anfänger bis zum erfahrenen Jugendspieler – musste sich Oprea schon einiges einfallen lassen, um alle Teilnehmer gezielt zu fördern. „Das ist schon überragend, wie Dragos die Kinder mitnimmt“, lobte denn auch Florian Greißner die umfangreichen und akribisch vorbereiten Trainingseinheiten Opreas, bei denen vor allem auch die Teamfähigkeit der jungen Handballer gefordert wurde. „Mir geht es darum, die Kinder an der Planung teilhaben zu lassen. Ich möchte bei jedem Teilnehmer nach drei Tagen eine kleine Verbesserung sehen“, erklärte Oprea sein Trainingskonzept – angesichts des großen Eifers aller Kinder dürfte das wohl bestens gelungen sein. 

Überraschungs-Besuch der Spieler der 1. Mannschaft

Zum Abschluss des Camps standen für die Kinder übrigens zwei echte Highlights auf dem Programm. Die Kids staunten nicht schlecht, als während der Mittagspause die Spieler der 1. Mannschaft um Jonas Faulenbach, Thomas Rink, Julian Schneider, Patrick Bettig und Moritz Barwitzki vorbei schauten – die hatten zuvor eine Krafteinheit in Netphen absolviert und standen den Kids für Fotos und Autogramme zur Verfügung. 

Dragos Oprea vor Comeback beim TuS Ferndorf?

So blieb am Ende nur noch die Frage des SZ-Reporters an Dragos Oprea, ob dieser sich nicht ein Comeback im Trikot des TuS Ferndorf vorstellen könne. „Mir fehlt der Handball und das tägliche Training schon sehr“, gestand der sympathische Ex-Profi zwar, stellte aber klar: „Ich bin gerade dabei, weg vom Profisport zu kommen und in die Trainerlaufbahn einzusteigen.“ Immerhin zum Ferndorfer Handball-Camp im Jahr 2018 wird man Dragos Oprea wieder in der Kreuztaler Stählerwiese zu Gesicht bekommen.

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