Sport
14.06.2017 22:30
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Über 450 Teilnehmer gingen beim 13. Wittgensteiner Firmenlauf an den Start. Entsprechend dicht war das Läuferfeld gedrängt. Foto: tika
Über 450 Teilnehmer gingen beim 13. Wittgensteiner Firmenlauf an den Start. Entsprechend dicht war das Läuferfeld gedrängt. Foto: tika

13. Wittgensteiner Firmenlauf

Gemeinschaft steht im Fokus

tika - Mehr und mehr entwickelt sich Timo Böhl zum Seriensieger. Das Läufer-Ass sicherte sich am Mittwochabend den Sieg beim Wittgensteiner Firmenlauf – und knackte ganz nebenbei den bisherigen Streckenrekord. „Ich habe mir ganz im Stillen vorgenommen, eine neue Bestmarke aufzustellen. Das ist mir gelungen, da ist man natürlich zufrieden“, schmunzelte der einstige Athlet der LG Wittgenstein, der mittlerweile als Triathlet für den TVE Netphen unterwegs ist. Doch auch Böhl wusste, dass der Sport an diesem Abend im Herzen von Bad Berleburg letztlich nur Mittel zum Zweck war. Im Fokus stand die Gemeinschaft.

Alter Streckenrekord pulverisiert

„Der Spaß steht ganz klar im Vordergrund. Es ist toll als Mannschaft anzutreten. Und es macht nach dem Lauf schlichtweg Spaß, auf viele Menschen zu treffen, die man kennt – da kommt man gut ins Gespräch“, konstatierte Böhl. Denn: Nach dem Firmenlauf stieg auf dem Marktplatz in der Odebornstadt die Läuferparty. „Spätestens dann rückt das Sportliche in den Hintergrund“, wusste der für die Firma Busch-Jaeger startende Bad Berleburger, der mit 12:25 Minuten auf dem Rundkurs über vier Kilometer einen neuen Rekord aufstellte. Den hielt bisher Swen Pöppel mit 12:40 Minuten – eine Marke, die seit Mittwochabend pulverisiert ist. Doch auch die weiteren Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Insgesamt gingen beim Firmenlauf 453 Läufer in 151 Teams an den Start. Die meisten davon stellte die Firma Ejot (15), gefolgt von der Firma Hessmo UG (12) und der Firma Kurt Obermeier (9). Eine Resonanz, die für sich sprach. Und für das Konzept der gemeinsamen Veranstaltung des TCW Bad Berleburg und der LG Wittgenstein. „Der große Zuspruch ist eine wichtige Bestätigung für uns – dafür lohnt sich der organisatorische Aufwand“, konstatierte Bernd Fuhrmann. Der LGW-Vorsitzende hatte die Moderation im Start- und Zielbereich an der Poststraße übernommen, derweil die Läufer über die „stillgelegte“ Hauptverkehrsader, den Nordkreisel und zurück über die Mühlwiese liefen. Für den reibungslosen Ablauf allerdings zeichneten die Köpfe der mittlerweile 13. Auflage des Wittgensteiner Firmenlaufs – LGW-Vertreter Michael Boer und TCW-Vertreter Werner Wegener – verantwortlich.

„Es ist Leben in der Stadt“

„Diese Kooperation hat sich bewährt. Es ist wichtig, dass die beiden Vereine derart gut zusammenarbeiten, denn nur auf diese Weise ist die Veranstaltung überhaupt möglich“, betonte Fuhrmann. Ein Selbstläufer ist der Wettbewerb auch nach 13 Jahren nicht, über 30 ehrenamtliche Helfer sorgten allerdings letztlich dafür, dass er routiniert über die Bühne ging. „Vieles ist über die Jahre zur Routine geworden, wir wissen was uns erwartet. Schön ist aber auch, dass der Wettbewerb selbst zu einer festen Größe geworden ist. Anfangs mussten wir viel Überzeugungsarbeit bei den Firmen und in der Geschäftswelt leisten, mittlerweile warten die Menschen darauf, dass der Lauf wieder steigt. Das beweist: Es ist Leben in der Stadt“, wusste der LGW-Vorsitzende und Bürgermeister der Stadt Bad Berleburg in Personalunion.

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