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05.10.2017 11:44
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 Chorleiter Gerd Schneider, Martin Weller, Musikproduzent Jürgen Bruch und Dieter Treude (v. l.) stellten das neue Album der beiden Chöre aus Wunderthausen und Diedenshausen gemeinsam vor dem Aufnahmeort – der Kirche in Wunderthausen – vor. Foto: tika

Chorleiter Gerd Schneider, Martin Weller, Musikproduzent Jürgen Bruch und Dieter Treude (v. l.) stellten das neue Album der beiden Chöre aus Wunderthausen und Diedenshausen gemeinsam vor dem Aufnahmeort – der Kirche in Wunderthausen – vor. Foto: tika

Musik-CD „Mein Heimattal“

Ein Werk für die Ewigkeit

tika - Es ist ein Meisterstück. Ein persönliches Meisterstück. Ein Meisterstück für die Ewigkeit. „Wir wollten unser Liedgut archivieren, damit dauerhaft etwas bleibt. Und die schönsten Stücke wollten wir mit den Menschen teilen“, berichtete Gerd Schneider. Der Chorleiter des Gemeinschaftschors Wunderthausen-Diedenshausen und des Männerchors Diedenshausen-Wunderthausen stellte am Mittwochabend gemeinsam mit seinen Mitstreitern die Musik-CD „Mein Heimattal“ vor. „Es ist aus allen Kategorien etwas dabei“, versprach Gerd Schneider bei der Präsentation in Wunderthausen.

28 Stücke sind auf der Scheibe

Insgesamt 28 Stücke sind auf der Scheibe vorhanden – das Repertoire ist breit gefächert und reicht von Volksliedern, über klassische Musik bis hin zu zeitgenössischen Komponisten und neu interpretierten Schlagern. „Das ist ein Andenken, das die Zeit übersteht – selbst wenn es irgendwann die Chöre einmal nicht mehr geben sollte: Dann ist da etwas, das bleibt“, wusste Jürgen Bruch. Der Hilchenbacher hat als Musikproduzent fungiert und letztlich dafür gesorgt, dass alle Lieder auf die Platte kommen. Sowohl ehemalige Sänger als auch Menschen aus den Dörfern und Freunde der Musik profitieren dauerhaft von dem Werk. Im Frühsommer 2016 haben die Verantwortlichen mit den Aufnahmen begonnen, nachdem sie zuvor sorgsam den Ort der Produktion ausgewählt hatten – die Kirche in Wunderthausen.

„Das Mikrofon ist unbestechlich“

Klang und Akustik, die Größe des Raums und die Location als Ganzes hatten die Ideengeber damals überzeugt. „Alte Kirchengebäude dieser Größe bieten eine gute Bühne für solche Aufnahmen“, berichtete Jürgen Bruch. In diesem Jahr haben die beiden Chöre die Aufnahmen beendet und danach alles von dem Siegerländer schneiden und produzieren lassen. „Der Vorteil bei einer solchen Aufnahme ist, dass man einzelne Strophen schneiden kann. Dennoch, das Mikrofon ist unbestechlich“, erklärte Jürgen Bruch.

Von „Stiftung Streitwald“ gefördert

Zufrieden mit den Aufnahmen sind die Beteiligten allemal. „Einige CDs haben wir bereits verteilt, die Menschen sind bisher sehr begeistert gewesen – sowohl von der Qualität als auch von der Mischung der Lieder“, machte Gerd Schneider deutlich. Es ist durchaus ein Kraftakt für einen Chor dieser Größenordnung, der in allen Strukturen ehrenamtlich arbeitet. Gerade deshalb war das Projekt ohnehin nur mit einer Förderung durch die „Stiftung Streitwald“ möglich, die die Produktion finanziell unterstützt hat.

Engagement hat sich gelohnt

Die Arbeit und das Engagement allerdings haben sich gelohnt, die CD – erhältlich in Wunderthausen bei Gerd Schneider (Auf der Kirchwiese 6) und Martin Weller (Hallenberger Straße 35) und in Diedenshausen bei Dieter Treude (Hellersbacher Weg 13) und Erich Höße (Am Höfchen 18) sowie im Internet unter www.jb-music.de und www.amazon.de – bildet die besten Seiten der beiden Chöre ab. Insgesamt ist ein 78-minütiges Werk entstanden – 18 Lieder stammen vom Gemischten Chor und zehn vom Männerchor. 

Gemeinschaftsprojekt der besonderen Art

Der Titel des Albums ist dabei nicht zufällig gewählt. „Mein Heimattal“ ist nicht nur der Titel selbst, das Tal verbindet die beiden Orte Wunderthausen und Diedenshausen – eine Verbindung, die auf bereits durch das Albumcover verdeutlicht. Und so ist die Produktion letztlich als Gemeinschaftsprojekt der besonderen Art zu verstehen. Eines, das von Dauer ist und die beiden Chöre von vielen anderen Chören abgrenzt. Über ein derart vielfältiges Archiv und zugleich eine CD-Veröffentlichung der besten Stücke ist für Chöre dieser Größenordnung eher selten.

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