Sport
06.08.2017 22:30
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 Dreifacher Siegerländer Gold-Glanz! Unser Foto zeigt (v. l.) Amelie Braun (CLV Siegerland) Henri Schlund (LAG Siegen) und Brenda Cataria-Byll (CLV Siegerland), die bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Ulm jeweils den Titel holten. Foto: privat

Dreifacher Siegerländer Gold-Glanz! Unser Foto zeigt (v. l.) Amelie Braun (CLV Siegerland) Henri Schlund (LAG Siegen) und Brenda Cataria-Byll (CLV Siegerland), die bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Ulm jeweils den Titel holten. Foto: privat

Deutsche Jugend-Meisterschaften in Ulm

Dreifacher goldener Glanz!

cs/sz - Was für ein toller Erfolg bei den Deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Ulm! Nachdem bereits am Freitag Amelie Braun vom CLV Siegerland im 100-m-Hürdenfinale die Goldmedaille holte (die SZ berichtete in ihrer Samstags-Ausgabe), zog am Samstag Vereinskollegin Brenda Cataria-Byll nach und holte über die 400 m den Titel. Damit nicht genug: Henri Schlund von der LAG Siegen war über die 400 m Hürden ebenfalls nicht zu schlagen und machte das „goldene Triple“ aus heimischer Sicht perfekt! 

„Brenda kann noch schneller laufen“

Im U-18-Finale über 400 Meter zog die Vorlaufbeste Brenda Cataria-Byll den anderen auch im Endlauf unaufhaltsam davon. Mit großem Vorsprung und in glatten 54 Sekunden – über eine Sekunde schneller als je zuvor – beendete sie ihre Runde im Ulmer Donaustadion. Unter dem Strich habe Cataria-Byll das Rennen souverän und überlegen gewonnen, resümierte Armin Kring vom CLV. „Ich bin mir sicher, dass sie noch schneller laufen kann. Sie ist aber jung – damit haben wir noch Zeit.“ 

Amelie Braun legte am Freitag vor

Das gleiche gilt freilich auch für Amelie Braun, die in überragender Manier am Freitag die Goldmedaille errang. Keine Frage: Der CLV Siegerland feierte am Wochenende mit dem doppelten Titelgewinn den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte. „Wir sind sehr zufrieden und super stolz“, meinte denn auch Kring – und würdigte vor allem auch die Verdienste von Christoph Heinbach, der Amelie Braun seit der Saison 2017 trainiert. 

Henri Schlund triumphiert über 400 m Hürden

Goldener Jubel auch bei der LAG Siegen: Über 400 Meter Hürden der U 18 feierte Henri Schlund den Titelgewinn. Er steigerte seine im Vorlauf am Vortag aufgestellte persönliche Bestzeit von 54,67 Sekunden um über eine Sekunde auf 53,36 Sekunden und wurde für seine offensive Herangehensweise mit dem Titel belohnt. Während das Leichtathletik-Portal leichtathletik.de von einem „Überraschungssieg“ spricht, hatte Trainerin Regina Freund auf die Goldmedaille „durchaus ein bisschen spekuliert.“ Nachdem Schlund die U-18-Weltmeisterschaft in Nairobi denkbar knapp verpasste, plante Schlund mit seiner Trainerin den nationalen Angriff auf die 400 m Hürden. „Von daher hatten wir jetzt Zeit, uns darauf vorzubereiten“, berichtete Freund, zeigte sich von der überragenden Zeit ihres Schützlings aber dennoch überrascht. „Diese Zeit hätte ich ihm noch nicht zugetraut.“

Schlund blickt nun auf die Mehrkampf-DM

Das eigentliche Saisonhighlight steht für Henri Schlund allerdings erst in knapp zwei Wochen (19. bis 20. August) in Bernhausen auf dem Programm – dort stehen die Deutschen Mehrkampf-Jugendmeisterschaften an. „Darauf bereiten wir uns nun vor“, blickte Regina Freund nach dem tollen Erfolg in Ulm rasch auf die kommenden Aufgaben voraus. Die LAG-Trainerin lobte übrigens die gute Zusammenarbeit mit dem CLV Siegerland. „Es ist schön, dass die drei, die zusammen in Latsch im Trainingslager waren, die Goldmedaille geholt haben. Wir von der LAG durften uns hier dem CLV anschließen“, so Freund. „Am Freitagabend waren wir alle gemeinsam essen – wir verstehen uns alle gut und gönnen jedem seinen Erfolg.“ 

Auch die LG Kindelsberg Kreuztal zeigt sich zufrieden

Durchaus ein positives Fazit zog indes auch die LG Kindelsberg Kreuztal. „Wir sind zufrieden, obwohl wir keine Medaille geholt haben“, meinte LGK-Trainer Adalbert Roßbach und freute sich vor allem über die guten Ergebnisse von Eva-Maria Nies, die über 100 m und 200 m diesjährige Bestzeit lief. „Auch Guy-Tresor Zoua hat über die 200 m ein gutes Finale gelaufen“, verwies Roßbach auf den achten Rang des U-20-Athleten. 

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