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14.05.2017 16:00
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Der Rettungshubschrauber „Christoph 25“ kann derzeit nicht am Jung-Stilling-Krankenhaus landen. Archivfoto: ja
Der Rettungshubschrauber „Christoph 25“ kann derzeit nicht am Jung-Stilling-Krankenhaus landen. Archivfoto: ja

Probleme am Jung-Stilling-Krankenhaus

„Christoph 25“ darf nicht landen

ihm - Der Rettungshubschrauber „Christoph 25“ der ADAC-Luftrettung, der am Siegener Jung-Stilling-Krankenhaus stationiert ist, kann seinen Heimathafen nicht mehr anfliegen. Am Landedeck auf dem Krankenhausdach wurden am Freitagnachmittag Schäden entdeckt. Wie Diakonie-Pressesprecher Stefan Nitz auf Anfrage der SZ bestätigte, lösten sich handtellergroße Verbundsteine aus der gepflasterten Oberfläche. Die Besatzung eines Rettungshubschraubers aus Gießen hatte das zuerst entdeckt.

„Christoph 25“ wartet auf der Eisernhardt auf Einsätze

Versuche, die Schäden mit Beton zumindest provisorisch zu beheben, schlugen fehl. Als feststand, dass weitere Starts und Landungen aus Gründen der Sicherheit vorerst nicht mehr möglich sind, erhielt „Christoph 25“ einen Ausweichplatz auf dem Segelflugplatz Eisernhardt. Nachts – bei Dunkelheit werden ohnehin keine Einsätze geflogen – ist er in einem Hangar auf dem Siegerlandflughafen bei Burbach untergebracht. Das bestätigte Marion-Maxi Hartung von der ADAC-Luftrettung in München.

Keine Landung am Jung-Stilling-Krankenhaus

Für die Luftrettung in Siegerland und Wittgenstein bedeutet das, dass der Hubschrauber von der Eisernhardt aus startet. Zum dort stationierten Team gehört, wie am Krankenhaus, ein Arzt. Mit dem Patienten fliegt der Hubschrauber dasjenige Krankenhaus an, das am geeignetsten für den jeweiligen Fall ist. Mit einer Ausnahme: Das Jung-Stilling-Krankenhaus kann derzeit keine Patienten aus der Luft in Empfang nehmen. Denkbar ist allerdings, dass „Christoph 25“ (oder auch andere Rettungshubschrauber) einen anderen Krankenhaus-Landeplatz in Siegen nutzen und der Patient von dort per Rettungswagen zum Jung-Stilling-Krankenhaus gefahren wird.

Landeplatz sollte in zwei Wochen ohnehin verlegt werden

Der Zeitpunkt des Schadens ist für das Jung-Stilling-Krankenhaus unglücklich, wie Pressesprecher Nitz sagte. „In zwei Wochen wäre das Landedeck Geschichte gewesen.“ Weil am Krankenhaus Bauarbeiten für eine groß angelegte Erweiterung im Gange sind, sollte der Landeplatz ohnehin vorübergehend verlegt werden. Das Gebäude, auf dem sich das Landedeck bisher befand, wird um mehrere Etagen aufgestockt. Nach Abschluss dieser Arbeiten sollte der neue Landeplatz in luftiger Höhe wieder errichtet werden. Für die Bauphase wird derzeit der Bereich um den Hangar des Hubschraubers, der sich beim Verwaltungstrakt befindet, ertüchtigt. Dieses Areal sollte während der Übergangszeit als Landeplatz dienen. Geplante Inbetriebnahme: 28. Mai. Dass das Landedeck nun schon zwei Wochen vorher nicht mehr anzufliegen ist, macht der Diakonie einen Strich durch die sorgsam geplante Bauabwicklung. Nitz kündigte an, dass die Verantwortlichen heute darüber beraten werden, ob der Ausweichlandeplatz bereits früher in Betrieb gehen kann.

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