Lokales
17.07.2017 18:00
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 Die 20 Teilnehmer aus Bad Laasphe, Bad Berleburg und Erndtebrück bestanden jetzt den Lehrgang der Freiwilligen Feuerwehr zur Absturzsicherung mit Bravour. Foto: cab

Die 20 Teilnehmer aus Bad Laasphe, Bad Berleburg und Erndtebrück bestanden jetzt den Lehrgang der Freiwilligen Feuerwehr zur Absturzsicherung mit Bravour. Foto: cab

Freiwillige Feuerwehr

Ausbildung im Dienste der Menschen

cab - Jedes Jahr werden von den Freiwilligen Feuerwehren in Wittgenstein Kameraden aus- und weitergebildet. In erster Linie soll dadurch die Bevölkerung vor Gefahren geschützt werden. Bei den Einsätzen ist aber auch die eigene Sicherheit der Feuerwehrleute ein großes Thema. Auch bei dem jüngsten Absturzsicherungs-Lehrgang spielte dies eine große Rolle. An drei Tagen erlernten 20 Feuerwehrkameraden das Sichern aus der Höhe. Die Teilnehmer aus Bad Laasphe, Bad Berleburg und Erndtebrück eigneten sich Grundlagen der Unfallverhütung, Gerätekunde, Rechtsgrundlagen und den möglichen Einsatz der Ausrüstung anhand von Beispielen an.

Sicher vom Gelenkmast abgeseilt

Die oberste Priorität bei Einsätzen ist immer die Sicherung der Menschen. Wenn aber zum Beispiel eine Schachtrettung notwendig ist oder jemand vom Kletterfelsen gerettet werden muss, dann ist die Absturzsicherung unumgänglich und dabei muss der Feuerwehrmann zunächst sich selbst sichern. Dafür wurden besondere Stiche und Knoten erlernt, das sichere Anlegen der Auffanggurte und die Verwendung der dazugehörigen Ausrüstung, wie zum Beispiel Karabinerhaken, Schlingen und Seile. An der Schützenhalle in Wingeshausen kletterten die Kameraden in einem Gittermast hinauf, das sichere Abseilen aus dem Gelenkmast wurde geübt und der Rand der Ederbrücke wurde hängend überquert. Bei den verschiedenen Übungen stand eine Sache wie immer an erster Stelle: die Teamarbeit. „Man hat während der einzelnen Einsätze gemerkt, dass der Linke auch mal guckt, was der Rechte macht“, so der Ausbildungsbeauftragte Matthias Strack. Und dann spiele auch der Dienstgrad keine Rolle mehr, denn wenn jemand einen Verbesserungsvorschlag habe oder ein Fehler auffalle, sei es egal, ob es Ober- oder Unterbrandmeister sei. Denn dann komme es auf die Teamarbeit an. Das Erlernte ist für jeden Einzelnen natürlich eine große Bereicherung, aber auch für die jeweiligen Löschgruppen.

20 Teilnehmer haben bestanden

Die Lehrgangsabsolventen können ihr neues Wissen mit in die Gruppen nehmen und ihre Kameraden mit der Absturzsicherung vertraut machen. Sie sind auch dafür zuständig, nach jedem Einsatz die entsprechende Ausrüstung zu überprüfen. Alle Teilnehmer bestanden den Lehrgang, darunter drei sogar mit voller Punktzahl bei der Theorieprüfung. Matthias Strack betonte, dass der insgesamt gute Schnitt nicht nur an den Teilnehmern, sondern auch an den Auszubildenden gelegen habe. Dem Ausbildungsbeauftragten Matthias Strack war es besonders wichtig, den Ausbildern zu danken. Diese opferten jede Menge ihrer Freizeit für die Lehrgänge und bereiteten die Kameraden auf den Ernstfall vor. Außerdem war über die drei Tage viel Fachpersonal im Einsatz, das sich mit Geräten und Fahrzeugen bestens auskannte. Es sei immer wieder schön zu sehen, wie die Wittgensteiner Feuerwehren zusammenarbeiten und solche Lehrgänge gemeinsam auf die Beine stellten. Für den nächsten Lehrgang wünschen sich die Teilnehmer allerdings besseres Wetter. Die folgenden 20 Teilnehmer haben den Absturzsicherungs-Lehrgang mit hervorragenden Leistungen bestanden: Manuel Kümmel, Max Riedesel (beide Girkhausen), Florian Dittmann (Wemlighausen), Lars Birkelbach, Stefan Knebel (beide Berghausen), Thomas Köster, Jörg Höse, Karsten Müller (alle Aue/Wingeshausen), Lars Handrick, Nico Schröder (beide Feudingen), Dennis Keller, Jan David Pfeil, Kim Müsse (alle Bad Laasphe), Peter Afflerbach, Jörg Stöcker, Katharin Lange, Nadine Müller-Kovacs, Robin Riedesel (alle Schameder), Michael Lückel, Lena Achenbach (beide Erndtebrück).

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